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Bei der Planung eines
Fertighauses muss man zwischen unterschiedlichen Bauweisen
entscheiden.
Ziegelverbundbauweise
Noch vor einigen Jahren erschienen Ziegel für
Fertighausbau ungeeignet. Nun sind die Techniken soweit
ausgereift, dass bereits Wandelemente für ein komplettes Geschoss
vorproduziert werden können. Trotz der Reduktion der Masse wurde den
Vorgaben hinsichtlich dem Schallschutz-, Brandschutz- und
Wärmeschutz große Bedeutung beigemessen.
Wohnbetonverbundbauweise:
Beton wird aus natürlichen Grundstoffen wie Sand, Kies,
Splitt, Wasser und Zement hergestellt. Die Ausgangsstoffe für den
Zement sind Kalk und Ton, die bei hohen Temperaturen gebrannt und dann
fein gemahlen werden. Daraus werden Leichtbetonfertigteile gefertigt,
die aus einer Mischung von Beton und leichten Zuschlagstoffen wie z.B.
Blähtonkügelchen bestehen. Decken, Wände und Dächer können so als
großformatige Betonfertigteile in der Fabrik hergestellt und auf der
Baustelle in kürzester Zeit montiert werden.
Holzverbundbauweise:
Die energiesparenden Konstruktionen entwickelten sich
aus der Holzständerbauweise. Sie zeichnet sich durch hohe
Wärmedämmwerte aus, auch der Luftschallschutz ist dem der
Ziegelverbund- und Wohnbetonverbundbauweise ähnlich. Durch den
natürlichen Baustoff muss jedoch in der Planungsphase besonderes
Augenmerk auf den Schutz vor Pilz- und Insektenbefall gelegt werden.
Üblicherweise wird die Imprägnierung aber schon in der Produktion
erfolgen. Dann lässt sich die natürliche Atmosphäre eines Holzhauses
auch jahrelang problemfrei genießen.
Kombinierte Fertighausbauweisen:
Zunehmend werden die vorher genannten Bauweisen
sinnvoll kombiniert. Es kommen zusätzlich Aluminium, Kunststoffe und
Stahl
zum Einsatz oder Leichtbauweisen werden mit vorgemauerten Fassaden
ergänzt. |